…mir selbst helfen, wenn das Funknetzwerk streikt?

W-LAN, also die kabellose Vernetzung mehrerer PCs oder Geräte ist praktisch, aber leider ein bisschen fehleranfällig. Immer wieder rufen unsere Kunden bei uns an, weil plötzlich und ohne Grund der Computer seine (drahtlose) Internetverbindung verliert. Gründe dafür gibt es zu Hauf. Im Folgenden finden Sie einen Tipp, wie Sie selbst versuchen können Erste Hilfe zu leisten. Beachten Sie, dass dieser Tipp nur hilfreich sein kann, wenn Sie über eine DSL-Verbindung verfügen, und einen DSL-Router verwenden.

  1. Ziehen Sie den Stromstecker Ihres DSL-Router, warten Sie 10 Minuten und stecken Sie den Stecker wieder ein. Der DSL-Router benötigt ein paar Minuten um zu starten und die Verbindung zum Telefonanbieter herzustellen.
  2. Starten Sie auch den Computer neu.

Wichtig! Je nach Aufbau Ihrer Telefon- und Internetausrüstung und Ihrem Tarif kann Ihr Telefon ebenfalls von der vorübergehenden Trennung der Stromzufuhr betroffen sein (d.h. Sie können in der Zeit nicht telefonieren).

Durch das Neustarten des Geräts werden eventuell veraltete Informationen im DSL-Router verworfen und neu angelegt. Oftmals ist das Problem damit schon behoben.

Herzlichst,

Nina

…das 10-Finger-System erlernen?

Wissen Sie, was QWERTZ bedeutet? Schauen Sie einmal auf Ihrer Tastatur nach wo sie die Buchstaben des Wortes befinden (ich gehe hier einfach einmal davon aus, dass Sie eine Tastatur mit Deutscher Tastaturbelegung verwenden). Fällt Ihnen was auf? Richtig, die Tasten sind die ersten sechs Buchstaben auf Ihrer Tastatur. QWERTZ bezeichnet nichts anderes, als das in Deutschland übliche Tastaturlayout. In Amerika hat man übrigens QWERTY-Tastaturen; diese unterscheiden sich nämlich zu unseren u.a. in der Position von Y und Z.

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass die Buchstaben einer Computertastatur so “durcheinander” sind, weil das einen besonderen Schreibkomfort bietet und häufige Kombinationen besonders gut zu erreichen sind. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Laut Wikipedia ordnete ein US-amerikanischer Buchhalter die Tasten erstmals 1868 in einer Reihenfolge an, die vermied, dass sich nebeneinanderliegende Typhenhebel einer Schreibmaschine zu oft verhaken konnten. Das passierte nämlich regelmäßig, wenn nebeneinanderliegende Tasten zu schnell hintereinander betätigt wurden. Er ordnete also die am häufigsten verwendeten Buchstaben in einem Halbkreis an und setzte die übrigen dazwischen. Mehr dazu gibt es wie immer bei Wikipedia [ Zehnfingersystem ] [ QWERTY-Tastaturbelegung ]

Den heutigen Computern ist natürlich vollkommen egal, wo sich welche Tasten befinden und schneller Schreiben, als der Computer damit umgehen kann, ist sowieso unmöglich, dennoch hat sich das alte Tastaturlayout gehalten. Wir müssen uns also weiterhin mit der nicht sehr ergonomischen Buchstabenanordnung auf unserer Tastatur rumärgern.

Für alle, die Ihre “Tippfähigkeiten” ausbauen möchten, die Überschrift lässt es schon vermuten, habe ich heute einen Tipp (Haha!). Tipp 10 ist ein kostenfreies Lernsystem für Ihren PC. In vielen Schreibübungen, lernen Sie dort, mit welchem Finger Sie welche Taste verwenden sollen und werden, wenn Sie regelmäßig üben, fit im Maschineschreiben.

So bekommen Sie Tipp 10 (Links öffnen neue Fenster/Tabs):

1. Surfen Sie zur Website von Tipp 10: [ Tipp 10 - Website ]
2. Klicken Sie in der oberen orangenen Leiste auf Download.
3. Laden Sie die passende Version herunter.
4. Die Herausgeber bieten Ihnen sogar eine Installationsanleitung:
[ Tipp 10 - Installationsanleitung ]

Mir haben die Übungen sogar Spaß gemacht, probieren Sie es doch einfach aus!

Herzlichst

Nina

Nachtrag: Manchmal klickt man am PC unglücklich mit der Maus und erwischt die Eingabegebietsschemaleiste, was dazu führen kann, dass das Tastaturlayout von Deutsch auf eine andere installierte Sprache umgestellt wird. Falls Sie also in Zukunft vor dem Problem stehen, ein Z zu erhalten, wenn Sie auf Y klicken oder umgekehrt, sehen Sie doch einmal auf die zwei Buchstaben in der unteren rechten Ecke Ihres Bildschirms (dort befindet sich normalerweise die Spracheinstellung). Falls da EN steht, sind Sie versehentlich in das Englische Eingabeschema gewechselt. Nach einem einfachen Klick auf EN können Sie wieder DE für Deutsch auswählen.

… das Web effektiver durchsuchen?

Suchen im Internet kann frustrierend sein. Wer kennt das nicht: Man möchte sich informieren über ein Urlaubsland, über Hardware, über was auch immer, aber alles, was die Suchmaschine zurückliefert ist: Werbung. Frustrierend, oder? Aber es gibt Abhilfe. Mit den richtigen Suchtechniken kann man fast jede Suche erheblich effektiver gestalten. Hier ein paar Tipps zur Suche mit Google. Beachten Sie, dass ich alle Beispiele für Suchbegriffe in diesem Artikel durch kursive Darstellung hervorheben möchte.

Haben Sie sich die Oberfläche von Google einmal genauer angeschaut? Dort gibt es weit mehr zu entdecken, als man vielleicht weiß.

google

Neben dem Suchbereich sind für die effektive Suche vor allem die Google-Funktionen und die verschiedenen Suchoptionen wichtig. Ich werde im Folgenden genauer auf die Bereiche eingehen.

1. Der Suchbereich:

Den wenigsten Google-Benutzern ist klar, dass Sie schon bei der Eingabe von Suchbegriffen in das Suchfeld Einfluss auf die Ergebnisse nehmen können. Zunächst ist da die Auswahl der Begriffe – das A und O der Websuche. Überlegen Sie sich genau, wonach Sie suchen. Suchen Sie zum Beispiel einen Arzt, sollten Sie das Fachgebiet angeben, suchen Sie eine Schule, sollten Sie die Schulform angeben, etc. Und vergessen Sie den Ort nicht, Sie wollen ja in Ihrem Umkreis suchen. Für einen kleinen Ort wie Kriftel lohnt es sich vielleicht sogar den Umkreis zu erweitern. Für einen guten Arzt fahren Sie sicher auch in den Nachtbarort, wie wäre also zum Beispiel diese Kombination: Orthopädie Main-Taunus-Kreis? Das bringt Sie sicher schneller zum Ziel als: Arzt Kriftel.

Sie müssen die Suchbegriffe übrigens nicht mit Kommas aufzählen und brauchen auch nicht auf Groß- und Kleinschreibung achten.

Standardmäßig sucht Google nach Ergebnissen, die alle Suchbegriffe enthalten. Manchmal will man aber bestimmte Begriffe von der Suche ausschließen. Angenommen, Sie wollen sich einen Hund anschaffen und informieren sich über die Rasse Boxer. Artikel über Sportler helfen Ihnen hier überhaupt nicht weiter. Viele dieser Artikel können Sie von der Ergebnisliste ausschließen, in dem sie suchen nach: Boxer -Sport. Beachten Sie hier unbedingt, dass Sie vor dem Minuszeichen ein Leerzeichen einfügen, sonst wird das Minuszeichen als Bindestrich gewertet.

Schließt man Worte in Anführungszeichen ein, wird nicht jedes einzelne Wort für die Suche verwendet, sondern die ganze Wortgruppe. Prima, wenn man einen Ohrwurm von einen Lied aus dem Radio hat und weder Titel, noch Interpret kennt. Nur diese eine Zeile. Geben Sie diese Zeile einfach in Anführungszeichen bei Google ein. Funktioniert auch mit Filmzitaten. Woher war nochmal folgendes? “Schau mir in die Augen, Kleines.”

Zusätzlich bietet Google viele kleine, sehr praktische Funktionen an, die direkt über das Suchfeld aufzurufen sind:

1. Taschenrechner: Geben Sie einmal 3+5 in das Suchfeld ein
2. Ausgabe Wissenschaftlicher Konstanten: Geben Sie pi in das Suchfeld ein
3. Währungsumrechnung: z.B. 13 Euro in USD liefert tatsächlich die Umrechnung von Euro nach Dollar.

2. Die Suchoptionen:

a) Erweiterte Suche

Klicken Sie auf den Link Erweiterte Suche, können Sie Ihre Suche weiter verfeinern. Zum Beispiel können Sie die angezeigten Ergebnisse geographisch oder zeitlich eingrenzen, nach Sprachen filtern uvm. Wenn Sie sich beispielsweise über aktuelle Konjunkturpakete der Bundesregierung informieren möchten, macht es Sinn, die Suche geografisch einzugrenzen – für Sie sind ja nur Deutsche Pakete interessant, aber auch zeitlich, Konjunkturpakete aus dem Jahr 2000 bringen Ihnen jetzt vermutlich keine Vorteile mehr. Meine Suche würde also so aussehen:

* Als Suchbegriffe wähle ich: Konjunkturpaket Bundesregierung
* Im Feld Region wähle ich: Deutschland
* Im Feld Datum wähle ich: im letzen Monat

b) Einstellungen

Die Standardeinstellungen für die Suche können auf dem PC gespeichert werden. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Sie in Deutschland leben, aber meistens nach Websites in einer anderen Sprache suchen.

c) Sprachtools

Google kann übersetzen. Sowohl kurze Texte, als auch komplette Websites (zumindest einen großen Teil davon). Schauen Sie sich diesen Blog doch einmal in Englisch an. Klicken Sie auf diesen Link: [ Sprachtools ] (öffnet neues Fenster/Tab). Geben Sie http://blog.efer-computerservice.de unter Website übersetzen ein und stellen Sie die Sprachen ein (Deutsch >> Englisch). Natürlich ist die automatische Übersetzung alles andere als perfekt. Trotzdem liefert sie dem Nutzer zumindest einen ungefähren Überblick über den Inhalt der entsprechenden Seite.

3. Die verschiedenen Google-Funktionen:

Google ist heute viel mehr, als nur eine Suchmaschine. Sie können sich bei Google kostenlos eine E-Mailadresse mieten, Ihre eigenen Fotos mit Hilfe von Googles Picasa verwalten, Dokumente mit Freunden, Kollegen oder Bekannten austauschen, einen Kalender führen und, und, und. All diese Funktionen finden Sie im oberen Bereich der Website (Google-Funktionen) unter dem Stichwort mehr. Meine Lieblingsfunktionen, wenn es um die Suche im Internet geht sind die Bildersuche und Google Maps. Erstere durchsucht das Internet nach Bildern und Grafiken. Beachten Sie unbedingt, dass die gefundenen Bilder möglicherweise urheberrechtlich geschützt sind und daher nicht ohne Genehmigung für eigene Zwecke verwendet werden dürfen. Google Maps ist eine Suche für Landkarten inkl. Routenplaner.

Die Kehrseite: Ihre persönlichen Daten werden von Google gespeichert, wenn Sie Tools wie E-Mail, Kalender, u.ä. verwenden. Nach eigenen Aussagen werden diese Daten nicht weiterverkauft. Lesen Sie alles dazu im [ Google Datenschutz-Center ] (öffnet neues Fenster/Tab). Trotzdem sollte Ihnen immer klar sein, dass Sie beim Durchstöbern des Internets ihre Spuren hinterlassen.

Viel Spaß beim Suchen und Finden wünscht

Nina