Archiv: April, 2009

… das Web effektiver durchsuchen?

Nina | 16. April 2009, 14:16    Keine Kommentare

Suchen im Internet kann frustrierend sein. Wer kennt das nicht: Man möchte sich informieren über ein Urlaubsland, über Hardware, über was auch immer, aber alles, was die Suchmaschine zurückliefert ist: Werbung. Frustrierend, oder? Aber es gibt Abhilfe. Mit den richtigen Suchtechniken kann man fast jede Suche erheblich effektiver gestalten. Hier ein paar Tipps zur Suche mit Google. Beachten Sie, dass ich alle Beispiele für Suchbegriffe in diesem Artikel durch kursive Darstellung hervorheben möchte.

Haben Sie sich die Oberfläche von Google einmal genauer angeschaut? Dort gibt es weit mehr zu entdecken, als man vielleicht weiß.

google

Neben dem Suchbereich sind für die effektive Suche vor allem die Google-Funktionen und die verschiedenen Suchoptionen wichtig. Ich werde im Folgenden genauer auf die Bereiche eingehen.

1. Der Suchbereich:

Den wenigsten Google-Benutzern ist klar, dass Sie schon bei der Eingabe von Suchbegriffen in das Suchfeld Einfluss auf die Ergebnisse nehmen können. Zunächst ist da die Auswahl der Begriffe – das A und O der Websuche. Überlegen Sie sich genau, wonach Sie suchen. Suchen Sie zum Beispiel einen Arzt, sollten Sie das Fachgebiet angeben, suchen Sie eine Schule, sollten Sie die Schulform angeben, etc. Und vergessen Sie den Ort nicht, Sie wollen ja in Ihrem Umkreis suchen. Für einen kleinen Ort wie Kriftel lohnt es sich vielleicht sogar den Umkreis zu erweitern. Für einen guten Arzt fahren Sie sicher auch in den Nachtbarort, wie wäre also zum Beispiel diese Kombination: Orthopädie Main-Taunus-Kreis? Das bringt Sie sicher schneller zum Ziel als: Arzt Kriftel.

Sie müssen die Suchbegriffe übrigens nicht mit Kommas aufzählen und brauchen auch nicht auf Groß- und Kleinschreibung achten.

Standardmäßig sucht Google nach Ergebnissen, die alle Suchbegriffe enthalten. Manchmal will man aber bestimmte Begriffe von der Suche ausschließen. Angenommen, Sie wollen sich einen Hund anschaffen und informieren sich über die Rasse Boxer. Artikel über Sportler helfen Ihnen hier überhaupt nicht weiter. Viele dieser Artikel können Sie von der Ergebnisliste ausschließen, in dem sie suchen nach: Boxer -Sport. Beachten Sie hier unbedingt, dass Sie vor dem Minuszeichen ein Leerzeichen einfügen, sonst wird das Minuszeichen als Bindestrich gewertet.

Schließt man Worte in Anführungszeichen ein, wird nicht jedes einzelne Wort für die Suche verwendet, sondern die ganze Wortgruppe. Prima, wenn man einen Ohrwurm von einen Lied aus dem Radio hat und weder Titel, noch Interpret kennt. Nur diese eine Zeile. Geben Sie diese Zeile einfach in Anführungszeichen bei Google ein. Funktioniert auch mit Filmzitaten. Woher war nochmal folgendes? “Schau mir in die Augen, Kleines.”

Zusätzlich bietet Google viele kleine, sehr praktische Funktionen an, die direkt über das Suchfeld aufzurufen sind:

1. Taschenrechner: Geben Sie einmal 3+5 in das Suchfeld ein
2. Ausgabe Wissenschaftlicher Konstanten: Geben Sie pi in das Suchfeld ein
3. Währungsumrechnung: z.B. 13 Euro in USD liefert tatsächlich die Umrechnung von Euro nach Dollar.

2. Die Suchoptionen:

a) Erweiterte Suche

Klicken Sie auf den Link Erweiterte Suche, können Sie Ihre Suche weiter verfeinern. Zum Beispiel können Sie die angezeigten Ergebnisse geographisch oder zeitlich eingrenzen, nach Sprachen filtern uvm. Wenn Sie sich beispielsweise über aktuelle Konjunkturpakete der Bundesregierung informieren möchten, macht es Sinn, die Suche geografisch einzugrenzen – für Sie sind ja nur Deutsche Pakete interessant, aber auch zeitlich, Konjunkturpakete aus dem Jahr 2000 bringen Ihnen jetzt vermutlich keine Vorteile mehr. Meine Suche würde also so aussehen:

* Als Suchbegriffe wähle ich: Konjunkturpaket Bundesregierung
* Im Feld Region wähle ich: Deutschland
* Im Feld Datum wähle ich: im letzen Monat

b) Einstellungen

Die Standardeinstellungen für die Suche können auf dem PC gespeichert werden. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Sie in Deutschland leben, aber meistens nach Websites in einer anderen Sprache suchen.

c) Sprachtools

Google kann übersetzen. Sowohl kurze Texte, als auch komplette Websites (zumindest einen großen Teil davon). Schauen Sie sich diesen Blog doch einmal in Englisch an. Klicken Sie auf diesen Link: [ Sprachtools ] (öffnet neues Fenster/Tab). Geben Sie http://blog.efer-computerservice.de unter Website übersetzen ein und stellen Sie die Sprachen ein (Deutsch >> Englisch). Natürlich ist die automatische Übersetzung alles andere als perfekt. Trotzdem liefert sie dem Nutzer zumindest einen ungefähren Überblick über den Inhalt der entsprechenden Seite.

3. Die verschiedenen Google-Funktionen:

Google ist heute viel mehr, als nur eine Suchmaschine. Sie können sich bei Google kostenlos eine E-Mailadresse mieten, Ihre eigenen Fotos mit Hilfe von Googles Picasa verwalten, Dokumente mit Freunden, Kollegen oder Bekannten austauschen, einen Kalender führen und, und, und. All diese Funktionen finden Sie im oberen Bereich der Website (Google-Funktionen) unter dem Stichwort mehr. Meine Lieblingsfunktionen, wenn es um die Suche im Internet geht sind die Bildersuche und Google Maps. Erstere durchsucht das Internet nach Bildern und Grafiken. Beachten Sie unbedingt, dass die gefundenen Bilder möglicherweise urheberrechtlich geschützt sind und daher nicht ohne Genehmigung für eigene Zwecke verwendet werden dürfen. Google Maps ist eine Suche für Landkarten inkl. Routenplaner.

Die Kehrseite: Ihre persönlichen Daten werden von Google gespeichert, wenn Sie Tools wie E-Mail, Kalender, u.ä. verwenden. Nach eigenen Aussagen werden diese Daten nicht weiterverkauft. Lesen Sie alles dazu im [ Google Datenschutz-Center ] (öffnet neues Fenster/Tab). Trotzdem sollte Ihnen immer klar sein, dass Sie beim Durchstöbern des Internets ihre Spuren hinterlassen.

Viel Spaß beim Suchen und Finden wünscht

Nina

HTPC, der

Stephan | 3. April 2009, 13:31    Keine Kommentare

Diese Abkürzung steht für die Bezeichnung: “Home Theater Personal Computer” und bezeichnet die momentan sehr beliebten Multimedia PC’s, die bevorzugt an LCD- bzw. Plasmabildschirme angeschlossen werden.

Diese Geräte sind meist von einer sehr kompakten Bauweise (meist Mini-Desktopgehäuse oder “Würfelförmige”) und ermöglichen die Multimediafunktionen direkt auf dem Heimkino Fernseher auszugeben.

Worauf sollte ich bei meinem HTPC achten:

1. Anschlussmöglichkeiten des Fernsehers (Je nach Möglichkeit sollte nämlich die Auswahl des Mainboards bzw. der Grafikkarte angepasst werden. Vorzugsweise sollte hierbei der digitale Anschluss DVI oder noch besser der auch Audio übertragende digitale Anschluss HDMI verwendet werden)

2. µATX / ATX (µATX = Micro-ATX bezeichnet eine Standardgrößennorm auf die sich Gehäuse bzw. Mainboardhersteller geeinigt haben. Die meisten HTPC-Gehäuse die man kaufen kann sind für µATX-Mainboards ausgelegt. Da es noch einige ATX-Mainboards auf dem Markt gibt aufpassen bei der Auswahl. Sehr ärgerlich wenn das Mainboard nicht in das Gehäuse passt :-) )

3. Lautstärke (Wenn ich an die alten Zeiten zurückdenke, wo sich jeder kleinere PC im Betrieb vom Geräuschpegel her wie ein altersschwaches Propellorflugzeug angehört hat kann ich nur sagen: Nein! Mit nicht hohem finanziellen Aufwand ist es heute möglich nahezu geräuschlose HTPC’s zusammenzustellen. Ich empfehle hierbei die AMD-Prozessoren mit der Erweiterungsbezeichnung EE (Energy Efficient) Diese kommen aufgrund Ihrer geringen Abwärmeleistung mit sehr kleinen und angenehm leisen Lüftern aus. Die momentan aktuellen Festplatten sind eh im Vergleich zu früher ziemlich leise. Grundsätzlich achten die Hersteller der HTPC-Gehäuse das die verbauten Netzteil- und Gehäuselüfter angenehm leise sind; also bei eigener Netzteilauswahl darauf achten)

4. Blu-Ray Ja / Nein (Auch wenn Blu-Ray-Laufwerke momentan noch recht teuer sind, so wird der allgemein übliche Preisverfall dafür sorgen, dass diese in ein bis zwei Jahren erschwinglich sind. Deswegen sollte man schon jetzt darauf achten mindestens 2 GB Arbeitsspeicher und einen Dual-Core Prozessor einzubauen; denn das Abspielen von Blu-Ray ist leistungsintensiv und ein Stocken der Bildwiedergabe oder des Tons verdirbt das komplette Heimkinovergnügen)

5. Die Betriebssystemfrage (Empfehlen würde ich eine Version des Microsoft Windows Media Center©. Dies lässt sich sehr leicht konfigurieren und sowohl das Abspielen von Musik oder Filmen (von der Festplatte oder einem optischen Laufwerk) ist sehr unkompliziert. Wer kein Geld für eine Windowslizenz ausgeben möchte kann sich auch an der sehr guten und vor allem kostenlosten Software LinuxMCE versuchen. Diese Linuxdistribution basiert auf Ubuntu und kann hier runtergeladen werden:

[ http://www.linuxmce.com ]

Wie immer wenn es um Linux geht gilt: Man sollte sich schon ein klein wenig mit Linux auskennen, wenn man sich mit den Einstellungen und der Optimierung des Systems befassen will)

Das wars mal wieder von mir.

Grüße

Stephan