Archiv: Januar, 2009
Lawrence |
26. Januar 2009,
17:45
Das schnurloses Telefonieren in Verbindung mit dem DECT (Digital Enhanced Cordlesss Telecommunications) Standard nicht sicher ist, bewiesen die Sicherheitsexperten Andreas Schuler, Erik Tews, Ralf-Philipp Weinmann und Matthias Wenzel auf dem 25. Chaos Communication Congress (kurz 25C3) am 29.12.2008 in Berlin.
Mit Hilfe einer “Com On Air” DECT Karte und eines selbst geschriebenen Treibers für Linux waren sie in der Lage Telefonate auf einem entfernten Laptop mitzuschneiden.
Den Forschern fiel bei der Entwicklung auf, das viele Endgeräte gar keine Authentisierung oder Verschlüsselung durchführten. Selbst bei aktiver Verschlüsselung war es möglich, sich durch gefälschte Authentifizierung als Basisstation gegenüber dem Telefon auszugeben, um so die Gespräche umzuleiten und abzuhören.
Aufgrund des scheinbar hohen Interesses der Allgemeinheit, diese Sicherheitslücken zu bestätigen, erfreut sich die “Com On Air” Karte bei eBay hoher Beliebtheit. Da der Hersteller bereits Insolvent war und nur eine begrenzte Anzahl Karten verfügbar war, schossen die Preise kurz nach Veröffentlichung der Sicherheitslücke von 19,99,- EUR zum Jahreswechsel auf mittlerweile 200-300,- EUR pro Stück.
Wer auf Nummer sicher gehen will und vertrauliche Telefonate führt, sollte wieder zum “alten” schnurgebundenen Telefon greifen – so wie alle staatlichen Einrichtungen auch.
Das Abhören von Telefonaten oder der Versuch werden in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft.
Weiterführende Informationen (öffnen neues Fenster/Tab):
[ Veröffentlichung der Forschung ]
[ DECT bei Wikipedia ]
[ 25. Chaos Communication Congress ]
[ Gesetzeslage ]
MfG

Zeitgeschehen
Nina |
24. Januar 2009,
18:16
Würden Sie es nicht begrüßen, wenn Sie Bescheid bekämen, sobald auf Ihrer Lieblingswebsite neue Inhalte veröffentlicht würden? Ja? Dann lesen Sie hier weiter, wie Sie genau das erreichen.
RSS-Feeds, oft auch als dynamische Lesezeichen bezeichnet, erledigen genau diese Aufgabe. Der Interessent abonniert das Feed mit einem sogenannten Feed-Reader. Alle aktuellen, gängigen Browser haben diese Funktion bereits integriert, aber auch viele E-Mailprogramme können RSS-Feeds verwalten. Eine Anleitung zum Abo unseres Feeds für dieses Weblog mit Microsoft Internet Explorer 7, Mozilla Firefox 3.0 und Microsoft Office Outlook 2007 finden Sie in der Rubrik [ Wie kann ich eigentlich… ]
Ist das RSS-Feed einmal abonniert, werden Ihnen neue Beiträge und Nachrichten automatisch zugestellt. Ein E-Mailprogramm wird Ihnen den kompletten Beitrag im Posteingang zeigen, ein Browser wird Ihnen einen neuen Link in den Favoriten für diesen Beitrag anzeigen.
Das Abo eines RSS-Feeds ist jederzeit kündbar – durch entfernen des Links im Browser oder des Ordners im E-Mailprogramm.
Im Gegensatz zum viel bekannten Newsletter ist RSS eine Technik, die für den Informationsaustausch keine Preisgabe Ihrer persönlichen Daten notwendig macht. Dem Bereitsteller des Feeds bleibt Ihre Identität unbekannt.
Die Bezeichnung Feed ist übrigens von dem Englischen Verb to feed (= füttern, einspeisen, versorgen) abgeleitet. Sie werden im übertragenen Sinne mit neuen Informationen gefüttert.
Neben Browsern und E-Mail-Clients gibt es zahlreiche Programme, mit denen RSS-Feeds verwaltet werden. Microsoft führt in Windows Vista zum Beispiel eine komplette Leiste auf dem Desktop ein, die neben RSS-Feeds auch Minianwendungen wie Uhren anzeigen kann.
Ich selbst nutze zur Verwaltung meiner Newsfeeds Netvibes – einen kostenlosen Service für den Browser. Nach Registrierung kann man sich dort seine persönliche Netvibes-Seite nach eigenen Vorlieben gestalten. Ich spare mir so zum Beispiel die Kosten für eine Tageszeitung. Alle Nachrichten, die mich interessieren liefern mir die Verlage und Redaktionen via RSS ins Haus.
Es existieren neben RSS noch verschiedene weitere Techniken zur Realisierung dynamischer Leerzeichen, da für den Anwender aber im Prinzip kein großer Unterschied besteht, werde ich hier nicht weiter auf diese eingehen.
Weiterführende Informationen (öffen neues Fenster/Tab):
[ Hier finden Sie das Netvibes-Projekt ]
[ Wikipedia zu RSS-Feeds ]
[ Informationen zur Windows-Vista-Sidebar ]
Herzlichst,
Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder und Phänomene des Computers
Ein RSS-Feed erkennt man i. d. R. an diesem Symbol:

Der erste Schritt ist in jedem Fall das Anklicken dieses Symboles, um zur Feed-Adresse zu springen. Alternativ können Sie auch den Folgenden Link anklicken:
[ k@efer Weblog RSS-Feed ]
Beispiel 1: Abo mit Microsoft Internet Explorer 7
Sie gelangen zu einer Seite, die diesen Kasten enthält:

Klicken Sie auf Feed abonnieren. Es öffnet sich ein Fenster.

Hier können Sie einen Namen für das Feed angeben und den Speicherort für das zu erstellende Lesezeichen auswählen. Die Standardeinstellungen sind i. d. R. vollkommen in Ordnung. Klicken Sie also einfach auf Abonnieren.
Sie finden das dynamische Lesezeichen jetzt unter Ihren Favoriten (das Sternsymbol) in dem Ordner Feeds.
Beispiel 2: Abo mit Mozilla Firefox 3.0
Sie gelangen zu einer Seite, die diesen Kasten enthält:

Klicken Sie auf Jetzt abonnieren. Es öffnet sich ein Fenster.

Hier können Sie einen Namen für das Feed angeben und den Speicherort für das zu erstellende Lesezeichen auswählen. Die Standardeinstellungen sind i. d. R. vollkommen in Ordnung. Klicken Sie also einfach auf Hinzufügen.
Sie finden das dynamische Lesezeichen nun neben Ihren anderen Lesezeichen in einem eigenen Ordner in der Lesezeichen-Symbolleiste über dem Adressfenster.
Beispiel 3: Abo mit Microsoft Outlook 2007
Öffnen Sie Outlook und klicken Sie auf Extras –> Kontoeinstellungen…
Wechseln Sie zur Karteikarte RSS-Feeds.

Klicken Sie auf Neu…

Geben Sie die Adresse: http://blog.efer-computerservice.de/feed/ ein und bestätigen Sie mit Hinzufügen.
Im nächsten Dialog haben Sie noch einige Konfigurationsmöglichkeiten. Für den Anfang sind die Standardeinstellungen auch hier gut verwendbar.

Klicken Sie einfach auf OK.
Sie finden das dynamische Lesezeichen nun in einem Ordner RSS-Feeds in Ihrem Outlook-Standardordner.
Herzlichst,


Wie kann ich eigentlich...
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